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	<title>weinblättchen</title>
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	<description>Wein den Hütten!</description>
	<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 20:14:16 +0000</pubDate>
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		<title>Spätburgunder Weißherbst Kabinett. Geht nicht? Geht doch!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 14:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rosé-Wein]]></category>

		<category><![CDATA[Weinprobe]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ballrechten-Dottinger Castellberg Spätburgunder Weißherbst 2009 – Hoffnungsschimmer für den Weißherbst 
Weingut: Winzergenossenschaft Ballrechten-Dottingen eG
Anbaugebiet: Baden (Baden Württemberg)
Traube: Spätburgunder
Farbe: Rosé
Aromen:  Erdbeere, Himbeere, Pfirsich, Limette
Alkoholgehalt: 12,3 Prozent
Restzucker: 25,9 g/l
Säure: 6,9 g/l
Gesamteindruck: Überzeugendes Konzept aus Restsüße, Fruchtaromen und kräftiger Säure.
Noch vor wenigen Jahren galt bekanntermaßen die Devise: Weintrinker, wird dir ein Weißherbst eingeschenkt, so lass alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3> Ballrechten-Dottinger Castellberg Spätburgunder Weißherbst 2009 – Hoffnungsschimmer für den Weißherbst </h3>
<p><strong>Weingut:</strong> Winzergenossenschaft Ballrechten-Dottingen eG<br />
<strong>Anbaugebiet:</strong> Baden (Baden Württemberg)<br />
<strong>Traube:</strong> Spätburgunder<br />
<strong>Farbe:</strong> Rosé<br />
<strong>Aromen: </strong> Erdbeere, Himbeere, Pfirsich, Limette<br />
<strong>Alkoholgehalt:</strong> 12,3 Prozent<br />
<strong>Restzucker:</strong> 25,9 g/l<br />
<strong>Säure:</strong> 6,9 g/l<br />
<strong>Gesamteindruck:</strong> Überzeugendes Konzept aus Restsüße, Fruchtaromen und kräftiger Säure.</p>
<p>Noch vor wenigen Jahren galt bekanntermaßen die Devise: Weintrinker, wird dir ein Weißherbst eingeschenkt, so lass alle Hoffnung fahren. Unmengen dieses klebrigen Zuckerwassers zirkulierten durch die Supermärkte und verdarben den guten Geschmack fast einer ganzen Nation. Wer sich von dem Trend zum Bollchenaroma beim Wein nicht korrumpieren ließ, der erlitt im Kontakt mit bestimmten Weinsorten ein kaum zu kurierendes Trauma. Der Spätburgunder Weißherbst gehörte oftmals zu den besonders üblen Vertretern seiner Art. Überhaupt war ja die Reputation des deutschen Weins unter Kennern bis in die achtziger Jahre hinein fast auf den Nullpunkt gesunken. Das wirkt teilweise bis heute nach. Es gibt immer noch Zeitgenossen, die statt zum guten Riesling etwa aus dem Rheingau lieber zum schlechten italienischen Frascati greifen. Was – nebenbei bemerkt – nicht heißen soll, dass jeder Frascati schlecht ist.<br />
 <a href="http://www.weinblaettchen.de/?p=291#more-291" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<title>Ein Gedicht: Kabeljau mit frischem Salbei</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 11:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Speis' &amp; Trank]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Leckerbissen rufen freudiges Entzücken in uns hervor und nach dem Mahl lehnen wir uns glücklich zurück und seufzen: „Aah, ein Gedicht!“
Ein Gedicht benötigt den richtigen sprachlichen Rhythmus und eine in kluge sprachliche Bilder verdichtete Information, über die uns der Dichter Emotionen vermittelt und mit Widersprüchen, Erlebtem und Erinnertem konfrontiert.
Genauso benötigt das kulinarische Gedicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Leckerbissen rufen freudiges Entzücken in uns hervor und nach dem Mahl lehnen wir uns glücklich zurück und seufzen: <a href="http://www.gedichte.manu-baeren.de/gedicht/der_kabeljau-2644.html">„Aah, ein Gedicht!“</a><br />
Ein Gedicht benötigt den richtigen sprachlichen Rhythmus und eine in kluge sprachliche Bilder verdichtete Information, über die uns der Dichter Emotionen vermittelt und mit Widersprüchen, Erlebtem und Erinnertem konfrontiert.<br />
Genauso benötigt das kulinarische Gedicht die richtige Kombination verschiedener geschmacklicher Nuancen, das Zusammenspiel scharfer, sauerer, bitterer und süßer Reminiszenzen an unsere geschmackliche Erfahrungen. In beiden Fällen erhöhen klug eingesetzte Kontraste das Vergnügen.<br />
Unser kulinarisches Gedicht hat vier Strophen und kombiniert Mediterranes mit Atlantischem. Ist der Geschmack von Salbei und Olivenöl eher in den Ländern des Mittelmeeres zuhause, so stammt das Mojo von den kanarischen Inseln und gehörte dort schon zur Küche der als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guanchen">Guanchen</a> bezeichneten Ureinwohner des Archipels. In unserem Gedicht gibt es Honig, scharfen Paprika und viel Zitronensaft. So kommt eigentlich fast alles vor, was den Gaumen anspricht. Und noch dazu ist es recht einfach zuzubereiten. Was will man mehr?<br />
<img src="http://www.dorschangler.com/kabeljau_dorsch.jpg" alt="Kabeljau" /><br />
 <a href="http://www.weinblaettchen.de/?p=290#more-290" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<title>Der Preis des Weins: Wie viel muss guter Wein kosten?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weinwahrheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit fünf Euro ist jeder Wein bezahlt, habe ein Winzer ihm einmal verraten: Das erzählt ARD-Weinexperte Werner Eckert in einem auf YouTube zu sehenden Videobeitrag. Alles andere sei Marketing.




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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit fünf Euro ist jeder Wein bezahlt, habe ein Winzer ihm einmal verraten: Das erzählt ARD-Weinexperte Werner Eckert in einem auf YouTube zu sehenden Videobeitrag. Alles andere sei Marketing.<br />
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		<title>Rotwein kühlen: Gekühlter Rotwein für den Sommer</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 14:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weinwahrheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Darf man Rotwein kühlen? Und wenn ja, wie lange?
Dieser Sommer mit seinen schweißtreibenden Rekordtemperaturen hat es in sich. Wohl denen, die sich einige Wochen Urlaub gönnen und an schattige Plätzchen in der Nähe kühler Gewässer zurückziehen können. Dann noch ein kaltes Getränk dazu und die Hitze ist auszuhalten.
Kaltes Getränk? Wie steht es eigentlich diesbezüglich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Darf man Rotwein kühlen? Und wenn ja, wie lange?</h4>
<p>Dieser Sommer mit seinen schweißtreibenden Rekordtemperaturen hat es in sich. Wohl denen, die sich einige Wochen Urlaub gönnen und an schattige Plätzchen in der Nähe kühler Gewässer zurückziehen können. Dann noch ein kaltes Getränk dazu und die Hitze ist auszuhalten.<br />
Kaltes Getränk? Wie steht es eigentlich diesbezüglich um den Rotwein. Natürlich möchten die Freunde der roten Rebe auch bei 30 Grad im Schatten nicht auf ihren geliebten Schoppen verzichten. Aber selbst, wenn der Wein den ganzen Tag irgendwo an einem  schattigen Plätzchen in der Wohnung gestanden hat, schmeckt er bei den derzeitigen tropischen Verhältnissen doch mitunter zu warm. Der Wein sollte also möglichst im Keller gelagert werden. Ist es auch da zu warm oder mag man den Tropfen jetzt gern einmal niedriger temperiert zu sich nehmen als im Normalfall – also deutlich unter 18 Grad –, so kann man ihn ausnahmsweise kurz im Kühlschrank lagern. Die Kollegen vom<a href="http://www.weinvorteil.de/weinversand/index.php?wkid=0&#038;wkido=0&#038;refID=280"> Online-Weinhandel Weinvorteil</a> empfehlen, ihn eine Stunde vor dem Trinken dorthin, oder aber etwa 15 Minuten in das Gefrierfach zu legen. Für uns hat es sich bewährt, den Wein etwa 45 Minuten lang dem Kühlschrank zu überantworten, ihn dann herauszunehmen, zu öffnen und schließlich noch etwa eine Viertelstunde stehen zu lassen. Die leichten Temperaturschwankungen vor dem Trinken schaden dem Tröpfchen nichts. Ehrlich!<br />
<a href='http://www.weinblaettchen.de/wp-content/uploads/2010/07/rotwein-kuhl.jpg' title='rotwein-kuhl.jpg'><img src='http://www.weinblaettchen.de/wp-content/uploads/2010/07/rotwein-kuhl.jpg' alt='rotwein-kuhl.jpg' /></a></p>
<p>Zum Thema Rotwein-Trinktemperatur ebenfalls lesenswert: &#8220;<a href="http://www.rotwein-weisswein.at/die-ideale-temperatur-fuer-rotwein-rotwein-besser-leicht-gekuehlt.html">Die ideale Temperatur für Rotwein – Rotwein besser leicht gekühlt&#8221; auf<br />
<strong>www.rotwein-weisswein.at<br />
ROTWEIN und WEISSWEIN – Der WeinBlog für Geniesser</strong></a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/lifestyle/article8491445/Rotwein-muss-auch-kalt-schmecken.html">&#8220;Rotwein muss auch kalt schmecken&#8221; findet Wein-Journalist Martin S. Lambeck. Sein Beitrag ist zu lesen auf WELT ONLINE</a></p>
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		<title>Spätburgunder Rosé 2009 von Fritz Keller bei Aldi-Nord</title>
		<link>http://www.weinblaettchen.de/?p=283</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rosé-Wein]]></category>

		<category><![CDATA[Wein aus dem Supermarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Weinprobe]]></category>

		<category><![CDATA[Weinnachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie berichtet, präsentiert auch Aldi-Nord seit einiger Zeit badische Weine, die unter der Regie des Weinguts Fritz Keller ausgebaut und vermarktet werden. Gerade ist zeitig zum sich endlich einstellenden Sommer ein Spätburgunder Rosé, Jahrgang 2009, zu haben. Jedenfalls für jene, die sich jetzt schnellstens auf den Weg zu Aldi machen, denn sehr viel ist in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.weinblaettchen.de/?p=267">Wie berichtet</a>, präsentiert auch Aldi-Nord seit einiger Zeit badische Weine, die <a href="http://weindeuter.blogspot.com/2010/05/edition-fritz-keller-riesling-und.html">unter der Regie des Weinguts Fritz Keller</a> ausgebaut und vermarktet werden. Gerade ist zeitig zum sich endlich einstellenden Sommer ein Spätburgunder Rosé, Jahrgang 2009, zu haben. Jedenfalls für jene, die sich jetzt schnellstens auf den Weg zu Aldi machen, denn sehr viel ist in den meisten Märkten schon nicht mehr übrig von dem Tropfen. Weinblättchen-Autor und Stamm-Connoisseur Klaus-Dieter Gleitze rät jedenfalls dringend zum Kauf: „Sensationell, einer der Besten, die ich je zechte.“<br />
<strong>2009 Baden Roséwein, Edition Fritz Keller bei Aldi-Nord. Euro 4,99</strong></p>
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		<title>Winzer Ulrich Franzen tödlich verunglückt!</title>
		<link>http://www.weinblaettchen.de/?p=282</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weinnachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Weinreporter Mario Scheuermann hat am 22.06.2010 auf seinem Portal best-of-wine.com den tödlichen Unfall des renommierten Steillagen-Winzers Ulrich Franzen gemeldet:
Einer der renommiertesten deutsche Steillagen-Winzer ist heute auf tragische Weise tödlich verunglückt: Ulrich Franzen (54) aus Bremm an der Mosel. Der Unfall ereignete sich gegen Abend bei Spritzarbeiten in der Weinlage Kloster Stuben oberhalb der Klosterruine Stuben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weinreporter Mario Scheuermann hat am 22.06.2010 auf seinem Portal <strong><a href="http://www.best-of-wine.com/sms-board.htm?sms=3118">best-of-wine.com</a></strong> den tödlichen Unfall des renommierten Steillagen-Winzers Ulrich Franzen gemeldet:</p>
<blockquote><p>Einer der renommiertesten deutsche Steillagen-Winzer ist heute auf tragische Weise tödlich verunglückt: Ulrich Franzen (54) aus Bremm an der Mosel. Der Unfall ereignete sich gegen Abend bei Spritzarbeiten in der Weinlage Kloster Stuben oberhalb der Klosterruine Stuben. Der Winzer kippte nach Angaben der Polizei mit seinem Schmalspurschlepper um, fiel unter den Traktor auf einen Weinbergspfahl – der ihn bis ins Herz durchbohrte. Rettungssanitäter versuchten vergeblich, den Verunglückten zu reanimieren. Ulrich Franzen bewirtschaftete mit seiner Frau Iris das acht Hektar grosse Weingut Reinhold Franzen. Seinem Engagement st es zu verdanken das mit dem Calmont in Bremm eine der steilsten Weinbergslagen Europas erhalten blieb. Seit anfang des Jahrhunders hat er die ursprünglich 112 Parzellen arrondiert, mit Riesling neu angelegt und durch den Bau einer Monorackbahn (eine Schweizer Einschienenzahnradbahn) sowie durch Klettersteige erschlossen. Die dort erzeugten Weine sind von höchster Qualität. </p></blockquote>
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		<title>Zur WM: tätige Trinkersolidarität mit Südafrika</title>
		<link>http://www.weinblaettchen.de/?p=281</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weinprobe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beitrag von Klaus-Dieter Gleitze
Angeregt durch eine Empfehlung des Weinblättchen Master Mind griff ich neulich bei Aldi einen Franz Keller Riesling für moderate 5,99 Euro ab. Er ist wirklich exzellent und stand beim Aldi Markt meines Misstrauens wie der selige Klassenrüpel abseits, nicht bei den üblichen Aldi Winzerrebenschoppen für 0,99 Euro, und zwar in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Beitrag von Klaus-Dieter Gleitze</strong></p>
<p>Angeregt durch eine Empfehlung des Weinblättchen Master Mind griff ich neulich bei Aldi einen Franz Keller Riesling für moderate 5,99 Euro ab. Er ist wirklich exzellent und stand beim Aldi Markt meines Misstrauens wie der selige Klassenrüpel abseits, nicht bei den üblichen Aldi Winzerrebenschoppen für 0,99 Euro, und zwar in einer Ecke zwischen Kühltruhe und Schwimmflügeln.<br />
Daneben standen zwei weitere Weiße, ein Vinho Verde und ein Chenin Blanc aus Südafrika, für jeweils 2,49 Euro. Potzdonner, dachte ich, das ist der Moment der tätigen Solidarität mit Südafrika und im Negativfall kann ich damit immer noch die Toilette scheuern.<br />
Weit gefehlt. Der Mooiberg Chenin Blanc 2010(! – Südafrika halt) ist ein ordentlicher bis guter Tropfen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, und das heißt ja bei 2,49 schon was. Er ist etwas heller im Farbton und auf den ersten Schluck gefälliger als andere Chenins, die ich kenne. Chenin Blanc ist etwas sperriger im ersten Zugang als meinetwegen Chardonnays aus Übersee, wo einen oft in der ersten Ansprache gleich Opulenzaromen quasi überwältigen (wenn sie nicht völlig daneben sind). Ein zur Sommer WM notwendiger erfrischender, aber nicht rieslinghaft zwickender Säuregehalt des Mooiberg (noch nie gehört vorher) bei 12,5 Prozent Alk belebt und beflügelt. Dezentes fruchtiges Bouquet und eine Mischung aus Zitrone und Apfel runden das Ganze erfreulich ab. Natürlich kein Wein, vor dem man nach Genuss anbetend niederkniet, aber für den Preis eine rundum erfreulich Angelegenheit. Vor dem WM TV in der einen Hand den Chenin und mit der anderen Südafrika die Daumen drücken, dass es die Vorrunde übersteht, das ist tätige Solidarität, Trinkgenossen! (Ja, doch, auch Genossinnen! Hauptsache, es wird genossen.)<br />
Fazit: Bei Aldi immer in die Klassenrüpel-Ecken gucken, da stehen die Besten. Das war früher auch mein Motto, ich kam aus der Ecke selten raus und hatte unter anderem in der Quarta legendäre 43 Einträge in einem Halbjahr im Klassenbuch. Ein gütiger Geist hat das Buch vor dem fälligen Elternsprechtag im hiesigen Maschsee versenkt und aus mir ist doch noch ein passabler Weinkenner geworden. Aber das ist eine andere Geschichte.  Nunc est bidendum!<br />
<strong><em>kdg, 06/10</em></strong></p>
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		<item>
		<title>Thema Spargel: Ausflug ins Grüne</title>
		<link>http://www.weinblaettchen.de/?p=279</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Speis' &amp; Trank]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl der grüne Spargel wesentlich herzhafter, gesünder und einfacher zuzubereiten ist, steht hierzulande immer noch der weiße Spross ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Während letzterer mit Fug und Recht als lichtscheuer Gesell bezeichnet werden kann, der gleich einem Vampir das Sonnenlicht meiden muss, lässt sich die grüne Stange ungeniert bescheinen und setzt dabei mehr Vitamin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl der grüne Spargel wesentlich herzhafter, gesünder und einfacher zuzubereiten ist, steht hierzulande immer noch der weiße Spross ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Während letzterer mit Fug und Recht als lichtscheuer Gesell bezeichnet werden kann, der gleich einem Vampir das Sonnenlicht meiden muss, lässt sich die grüne Stange ungeniert bescheinen und setzt dabei mehr Vitamin C und Karotin zu als ihre weiße Schwester.<br />
Schlecht geschälten weißen Spargel zu essen ist nicht unbedingt ein Vergnügen. Die Schale schmeckt bitter und ist hart. Wenn die spargelessenden Tafelfreunde beisammen sitzen und alle sich permanent diese harten und bitteren Fäden aus den Zähnen ziehen müssen, weiß man, da war beim Schälen kein Fachmann am Werk. Das sieht dann bei Tisch nicht nur bescheuert aus, sondern verdirbt neben der optischen auch die kulinarische Freude am Essen. So etwas kann einem beim grünen Spargel kaum passieren. Den muss man nämlich so gut wie gar nicht schälen, höchstens ein wenig unten rum.<br />
<img src="http://www.vbbonline.de/img/fotos/inhalt/gruener_spargel.jpg" alt="Grüner Spargel" /></p>
<p>Vieles spricht also für grün. Natürlich werden wir uns auch in Zukunft nicht davon abbringen lassen, die bleiche Stange zu genießen, bestimmt aber auch öfter einmal zu der grünen Variante greifen. Beispielsweise mit etwas Hühnchenfleisch und einer Basilikumsoße serviert, ist das ein Gedicht!</p>
<h2>Grüner Spargel mit Basilikumsoße</h2>
<p><strong>Grüner Spargel mit Hühnerbrustfilet und Basilikumsoße,<br />
100 Gramm frischen Basilikum mit<br />
15 Gramm gemahlenen Mandeln und Pinienkernen,<br />
etwa 50 Gramm Parmesankäse,<br />
drei Esslöffel Olivenöl und<br />
100 Milliliter Gemüsebrühe pürieren.<br />
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.<br />
Etwa 700 Gramm Hähnchenbrustfilet in Ölivenöl scharf anbraten,<br />
salzen, pfeffern und gut zwei Esslöffel Pinienkerne hinzufügen und kurz mit braten.<br />
Den grünen Spargel circa zehn Minuten garen und portionsweise in Parma-Schinken gerollt servieren. </strong><br />
Dazu eignet sich beispielsweise die gemeine Salzkartoffel. Italiener würden das Ganze vielleicht einfach mit etwas Weißbrot kredenzen. </p>
<p><a href=http://www.weinblaettchen.de/?p=164><strong>Zum Trinken empfehlen wir den Muskateller von Doll. Für mehr Infos dazu – hier klicken!</strong></a> </p>
<p><a href='http://www.weinblaettchen.de/wp-content/uploads/2010/05/gruner_spargel_basilikumsose.pdf' title='gruner_spargel_basilikumsose.pdf'>Das Rezept als PDF - hier klicken!</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Choucroute au poisson! Zu deutsch: Sauerkraut schmeckt auch mit Fisch</title>
		<link>http://www.weinblaettchen.de/?p=275</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Speis' &amp; Trank]]></category>

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		<description><![CDATA[Sauerkraut gehört zweifellos zu den typisch deutschen Speisen, wenn es nicht gar als die deutsche Nationalspeise an sich gelten darf. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass statt den Deutschen die US-Amerikaner den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an diesem Gericht aus vergorenem Kohl haben: Was wird im Ausland mit deutscher Küche identifiziert? Das Sauerkraut und die Kartoffel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sauerkraut gehört zweifellos zu den typisch deutschen Speisen, wenn es nicht gar als <a href="http://www.goethe.de/ins/gb/lp/prj/mtg/typ/sau/de5653632.htm">die deutsche Nationalspeise</a> an sich gelten darf. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass statt den Deutschen die US-Amerikaner den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an diesem Gericht aus vergorenem Kohl haben: Was wird im Ausland mit deutscher Küche identifiziert? Das Sauerkraut und die Kartoffel. „Krauts“, manchmal auch mit dem Pseudo-Adjektiv <a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Diskussion:Schei%C3%9F">&#8220;fucking&#8221;</a> versehen, wurden die Angehörigen der Wehrmacht nicht zufällig von den angelsächsischen Soldaten genannt, die Deutschland und die Welt vom Naziterror befreiten. </p>
<h2>Deutschland einig Krautland</h2>
<p>Deutschland einig Krautland, könnte man also sagen. Aber obwohl das so ist, sind die Deutschen in ihren Kraut-Kreationen nicht allzu einfallsreich. Sauerkraut mit Kassler, Würstchen, Eisbein, Salz- oder Bratkartoffeln, das war es dann aber auch schon im Wesentlichen an Variationsmöglichkeiten. Mutter Meier, Müller oder Schmidt würde doch nie auf die Idee kommen, den Ihrigen etwa Sauerkraut mit Fisch vorzusetzen. Das sieht in unserem westlichen Nachbarland, dem Land der Genießer und Feinschmecker, schon ganz anders aus. </p>
<p><a href='http://www.weinblaettchen.de/wp-content/uploads/2010/05/sauerkraut1.jpg' title='sauerkraut1.jpg'><img src='http://www.weinblaettchen.de/wp-content/uploads/2010/05/sauerkraut1.jpg' alt='Sauerkraut' /></a><br />
<em>Neues Kraut braucht das Land</em></p>
<p>Im französischen Elsass ist das Sauerkraut, das Choucroute, wie es dort heißt, mindestens genauso beliebt wie in Deutschland. Die Elsässer können aber nicht nur Sauerkraut mit fettigem Schweinefleisch, sie können das Ganze auch mit Fisch,  Choucroute au poisson genannt. Und das kann wirklich irre lecker sein, wer’s nicht glaubt, soll’s selbst probieren. Zu diesem Zweck haben wir aus uns bekannten Rezepten und mediterranen Zutaten eine kleine Kreation entwickelt, die wir allen Leckermäulern nur wärmstens anempfehlen können.     </p>
<h2>Sauerkraut mit Lachsfilets</h2>
<p>Um zwei bis vier Personen – je nach Appetit – davon satt zu kriegen, schälen wir zwei Zwiebeln, vierteln sie, lassen sie glasig dünsten und fügen eine feingehackte Knoblauchzehe hinzu. Nun werden gut 500 Gramm Sauerkraut in den Topf gegeben und mit etwa 600 Milliliter Gemüsebrühe aufgefüllt. Das Ganze darf jetzt ungefähr 15 bis 30 Minuten vor sich hin köcheln, wird ganz frisches Sauerkraut verwendet, darf es auch bis zu 50 Minuten sein.  Unterdessen rühren wir circa 100 Gramm Crème Fraîche unter das Kraut und würzen alles mit einem halben Teelöffel schwarzem Pfeffer aus der Mühle, drei Lorbeerblättern, einem Teelöffel grobkörnigen französischen Senf, einer Messerspitze Koriander, einer Messerspitze Kreuzkümmel und einer Messerspitze von Kräutern der Provence. Schließlich schmecken wir das Sauerkraut mit Meersalz ab.<br />
Während das Kraut noch köchelt, vermischen wir etwa 150 Gramm  Crème fraîche mit zwei Esslöffeln grobkörnigem französischen Senf. Wir füllen das Kraut in eine Auflaufform und verteilen darauf circa 600 Gramm Lachsfilet in mehreren Stücken. Das Lachsfilet bestreichen wir mit unserer Senf- Crème Fraîche Mischung. Nun kommt das alles in den Backofen, wo es noch einmal ungefähr 30 Minuten bei 160 Grad Umluft garen muss. Gleich servieren – ein Genuss!</p>
<h2>Im Überblick</h2>
<p><strong>2 Zwiebeln schälen und glasig dünsten,<br />
Knoblauchzehe hacken und dazu geben.<br />
550 Gramm Sauerkraut zu Zwiebeln und Knoblauch geben,<br />
mit 600 Milliliter Gemüsebrühe auffüllen.<br />
Alles 15 bis 30 Minuten köcheln lassen.<br />
Zwischendurch 100 Gramm Crème Fraîche unterrühren. Mit<br />
½ Teelöffel (TL) scharzem Pfeffer aus der Mühle,<br />
3 Lorbeerblättern,<br />
1 TL gobkörnigem französischen Senf,<br />
1 Messerspitze Koriander,<br />
1 Messerspitze Kräuter der Provence,<br />
1 Messerspitze Kreuzkümmel würzen.<br />
Mit Meersalz abschmecken.</p>
<p>150 Gramm Crème Fraîche mit 2 Esslöffel grobkörnigem franz. Senf mischen.<br />
600 Gramm Lachsfilets in 4 – 5 Stücke teilen.<br />
Sauerkraut in Auflaufform füllen und den<br />
Lachs darauf verteilen.<br />
Lachs mit Crème Fraîche-Senf Mischun bestreichen und<br />
30 Minuten bei 160 Grad Umluft garen.<br />
Das Ganze mit Backkartoffeln servieren.</strong></p>
<p>Dazu empfehlen wir einen Riesling, beispielsweise den <a href="http://www.weinblaettchen.de/?p=267">2<strong>009 Baden Riesling Edition Fritz Keller</strong></a>,<br />
oder den <strong><a href="http://www.weinblaettchen.de/?p=233">Verdicchio dei Castelli di Jesi Classico Le Vele</a></strong>.</p>
<p><a href='http://www.weinblaettchen.de/wp-content/uploads/2010/05/sauerkraut-mit-lachsfilet.pdf' title='sauerkraut-mit-lachsfilet.pdf'>Das Rezept als PDF - hier klicken!</a></p>
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		<item>
		<title>Badischer Riesling von Fritz Keller bei Aldi Nord</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 21:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinblättchen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<category><![CDATA[Weinprobe]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Baden Riesling Edition Fritz Keller
Weingut: Fritz Keller
Anbaugebiet: Baden/Deutschland
Traube: Riesling
Farbe: Blassgelb bis gelb
Nase: Aprikose, etwas Stachelbeere
Gaumen: Zitrone, Orange, etwas Honig
Nachhall: Feige, Apfel
Alkoholgehalt: 12,5 Prozent
Gesamteindruck: Fruchtig, weich, milde Säure
Wie sich jetzt zeigt, war die Affäre zwischen dem badischen Weingut Fritz Keller und der Firma Aldi kein kurzes Abenteuer oder gar nur ein One-Wine-Stand. Vielmehr erweist sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 Baden Riesling Edition Fritz Keller</strong><br />
<strong>Weingut:</strong> Fritz Keller<br />
<strong>Anbaugebiet:</strong> Baden/Deutschland<br />
<strong>Traube:</strong> Riesling<br />
<strong>Farbe:</strong> Blassgelb bis gelb<br />
<strong>Nase:</strong> Aprikose, etwas Stachelbeere<br />
<strong>Gaumen:</strong> Zitrone, Orange, etwas Honig<br />
<strong>Nachhall:</strong> Feige, Apfel<br />
<strong>Alkoholgehalt:</strong> 12,5 Prozent<br />
<strong>Gesamteindruck:</strong> Fruchtig, weich, milde Säure<br />
Wie sich jetzt zeigt, war die Affäre zwischen dem badischen Weingut Fritz Keller und der Firma Aldi kein kurzes Abenteuer oder gar nur ein One-Wine-Stand. Vielmehr erweist sich das Ganze als eine recht dauerhafte Liaison, die, wenn wir richtig gezählt haben, inzwischen ins dritte Jahr geht. Nach Weiß- und Spätburgunder ist diesmal ein Riesling an der Reihe. Für Euro 5,99 ist er seit heute bei Aldi Nord zu erwerben. Wie schon in den Jahren zuvor wird Keller den Wein nicht auf den eigenen Weinbergen produziert haben. <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1207479032204.shtml">Der Mann macht das Konzept</a>, liefert sein Knowhow in Produktion und Marketing und vor allem seinen Namen und lässt den Rebensaft von einer Vielzahl kleiner badischer Betriebe herstellen. </p>
<h3>Nase rümpfen</h3>
<p>So mancher Purist rümpft bei diesem Deal die Nase: Keller macht sich mit dem Billig-Diskounter Aldi gemein, entweder muss der Mann es nötig haben oder dem Kommerz verfallen sein; nach dem Motto, Masse statt Klasse. Aber schon der verstorbene Franz Keller, Vater des jetzigen Inhabers Fritz, hat sich wenig darum geschert, was die Leute so über ihn denken oder sagen. In Zeiten, als es auf den deutschen Weingütern noch Usus war, Süßes und Feinherbes zu produzieren, hat der Mann seinen Betrieb vollständig auf die Herstellung trockener Weine umgestellt. Mit Erfolg, wie wir heute wissen. </p>
<h1>Vorsicht Aldi?</h1>
<p><img src="http://www.brandcloud.de/brand_image/46_AldiNord.png" alt="Aldi-Logo" /><br />
Wer weiß, vielleicht ist ja demnächst auch Wein von anderen Spitzenwinzern bei Aldi oder Lidl zu haben. Statt die Nase zu rümpfen, hat Weinblättchen sie daher lieber ins Glas gesteckt und einmal selbst nachgerochen und geschmeckt, ob sich knapp sechs Euro für einen Aldi-Wein wirklich auch lohnen.</p>
<h3>Nase ins Glas stecken</h3>
<p>Im Glas zeigt sich der Riesling blassgelb bis gelb. Schon der erste Geruchseindruck ist frisch und fruchtig. Schnell lassen sich die Aromen von Aprikose und etwas Stachelbeere identifizieren. Am Gaumen appelliert der Wein an Zitrone, der sich wahrhaftig leichte Honignoten beigesellen. Im langen Nachhall hinterlässt dieses Tröpfchen deutliche Spuren von Feigen und Äpfeln. Wir haben es mit einem frischen und fruchtigen Wein zu tun, der 12,5 Prozent Alkohol in die virtuelle Waagschale wirft. Für einen Riesling wirkt diese Keller-Aldi Kreation mit ihrer milden Säure fast ein wenig zu zahm. Aber es ist auf jeden Fall ein Wein mit Charakter. Wer hier sechs Euro investieren will, macht nichts falsch. Es gibt für mehr Geld weitaus Schlechteres, auch im Fachhandel. Selten gibt indes für weniger Geld auch besseren Wein, aber den muss man schon sehr lange suchen oder regelmäßig das Weinblättchen lesen.<br />
<strong>Aldi hin, Aldi her: Unser Gesamturteil lautet: gut. Kaufen!</strong><br />
Weitere Informationen zum Thema:<br />
<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1207479032204.shtml"><strong>Interview mit Fritz Keller zum Thema Aldi – hier klicken!</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2007/34/aldi-wein">&#8220;<strong>Rülpsen im Theater&#8221; – Zeit-Online zum Thema Aldi-Wein vom Weingut Fritz Keller</strong></a></p>
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